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Auf den Spuren der ersten Programmiererin der Welt

Eine Delegation der Initiative
Eine Delegation der Initiative "Women@FK07" beim Ada Lovelace Festival (Foto: Gudrun Socher)

[07|11|2018]

Projekt „Women@FK07“ beim Ada Lovelace Festival

 

Mit einer Rechenvorschrift zur Ermittlung der Bernoulli-Zahlen entwarf sie 1843 das allererste Computerprogramm – damit gilt die britische Mathematikerin Ada Byron Lovelace als erste Programmiererin der Welt. Ihr zu Ehren wird jedes Jahr im Oktober der Ada Lovelace Day ausgerufen, um die Beiträge und Errungenschaften von Wissenschaftlerinnen in den MINT-Feldern zu zelebrieren. Mit dem Ada Lovelace Festival wurde vor einigen Jahren eine Konferenz ins Leben gerufen, die seitdem jährlich Frauen aus Informationstechnik (IT) und Technik zum Vernetzen, Austauschen und Diskutieren zusammenführt. Das Motto der diesjährigen, vierten Ausgabe der Konferenz lautete „Ideas to Change the World“.

 

Begleitet von der Dekanin Prof. Dr. Veronika Thurner und von Prof. Dr. Gudrun Socher reiste eine Gruppe von Studierenden der Fakultät für Informatik und Mathematik zur Konferenz nach Berlin. Ziel des Projekts „Women@FK07“ ist die Vernetzung und gegenseitige Förderung von Studentinnen in der Fakultät. Eine Delegation der Initiative reiste Anfang Oktober nach Berlin zum Ada Lovelace Festival, einer „Konferenz von Frauen für Frauen“.

 

Facettenreiche IT und Technik

Am Vortag der Konferenz standen zunächst Besuche der „CODE University of Applied Sciences“ sowie des Frauenstudiengangs Informatik und Wirtschaft der HTW Berlin auf dem Programm. Auch an einem Termin im Bundestag inklusive eines Treffens mit Hansjörg Durz, dem stellvertretenden Vorsitzenden des Ausschusses „Digitale Agenda“, nahm die Gruppe teil. Auf der Konferenz selbst erwarteten die Studierenden Vorträge zu aktuellen technischen und gesellschaftlichen Themen wie „Alternative and Augmented Communication“, Blockchain und Natural Language Processing. Darüber hinaus gab es Diskussionspanels unter anderem zu Inklusion und dem Einsatz von Technik für humanitäre Zwecke sowie Hands-on-Workshops zu Machine Learning, Storytelling oder „Design Thinking und 3D-Druck“.

 

HM-Studentin Alexandra Wenzel spricht über das Thema „Arbeiten neben dem Studium“ (Foto: Gudrun Socher)
HM-Studentin Alexandra Wenzel spricht über das Thema „Arbeiten neben dem Studium“ (Foto: Gudrun Socher)

Der Hochschule München gehörte als akademischer Partner der ADA18 am zweiten Konferenztag die Bühne der „Academics Stage“ – Alexandra Wenzel bot hier zum Thema „Arbeiten neben dem Studium“ interessante Einblicke in ihre Erfahrung. Vor allem aber bot die Konferenz den TeilnehmerInnen hervorragende Möglichkeiten, Kontakte zu knüpfen – bei Mentoring Sessions mit Frauen wie Fränzi Kühne, Verena Pausder oder Simone Menne, an moderierten „Networking Tables“ oder Ausstellungsständen.

 

Stephanie Ehrenberg