Labor f. Datenbanksysteme u Informationsmanagement

Raum: R 2.009

Ziele:


Neben Software bilden Daten den zweiten Grundpfeiler der Informatik. In modernen Informationsarchitekturen sind sie aufgrund ihrer Komplexität permanter Risikofaktor und Quelle vieler Probleme. Der Einsatz adäquater Datenbanksysteme und die Entwicklung der neuen Teildisziplin "Data Engineering" innerhalb der (Wirtschafts-) Informatik tragen diesem Sachverhalt Rechnung.



Für moderne Unternehmen sind Daten eine wichtige Unternehmensressource, was in diesen konsequenterweise zur Etablierung eines so genannten Datenmanagements führt. Darunter subsumiert der Informatiker alle Prozesse, die der Planung, Beschaffung, Verwaltung und Nutzung der Daten dienen. Der Übergang vom reinen Datenmanagement zum Informationsmanagement ist schließlich gekennzeichnet durch den Einsatz von Data-Warehousing-Konzepten und Data-Mining-Techniken sowie eines umfassenden Datenqualitäts- Managements. Nur das Informationsmanagement stellt letztlich eine (analog den klassischen Betriebsmitteln) professionelle Organisation der teueren betrieblichen Ressource "Daten und Informationen" sicher.



Das Labor für Datenbanksysteme und Informationsmanagment setzt auf einem eigenen Datenbankserver das Datenbank-Management-System Oracle 10g ein. Auf den Clients in den Laborräumen, die gemeinsam mit dem Labor für Chipkarten (Prof. Dr. H.Anlauff) genutzt werden, wird zusätzlich das Datenmodellierungstool AllFusion ERwin Data Modeler(CA) bereitgestellt. In begrenztem Umfang ist auch Data-Mining-Software (Discoverer, Firma Prudsys) verfügbar.



Ausstattung:


  • Fakultäts Standard Installation für Windows siehe hier
  • Fakultäts Standard Installation für Linux siehe hier


Das Labor dient der Bereitstellung von Soft- und Hardware, die für Praktika zu Vorlesungen über Datenbanksysteme und Informationsmanagement benötigt werden: Das Tool ERwin eignet sich hervorragend zur Erstellung von ER-Modellen und zur automatischen Transformation dieser in äquivalente Relationenmodelle. Über proprietäre bzw. ODBC-Schnittstellen können Relationenmodelle direkt in Datenbank-Management-Systeme eingebracht werden. ORACLE 10g ist ein leistungsfähiges Datenbanksysteme, das große Teile des neuen SQL3-Standards (Core-Level) abdeckt. Der Discoverer ist ein Data-Mining-Tool, das mit nichtlinearen Entscheidungsbäumen arbeitet.



Den Studierenden steht somit eine professionelle Produkt-Umgebung zur Verfügung, die mit der Ausstattung von DB-Designer- und Entwicklerteams großer Unternehmen vergleichbar ist.



Besonders gedankt sei der Firma CA für die kostenlose Überlassung ihres ausgezeichneten Produkts, sowie der Firma Oracle für die preisgünstige Lizenz im Rahmen ihres OAI-Programmes.


Laborleiter

Prof. Dr. Rainer Schwenkert
Raum: R 2.037

Tel.: 089 1265-3734
Fax: 089 1265-3780

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Prof. Dr. Martin Staudt
Raum: R 2.035

Tel.: 089 1265-3740
Fax: 089 1265-3780

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Laborbetreuung